Liebe Leser,

sind Sie Privatverkäufer oder Privatvermieter? Dann kommen Sie hin und wieder an den Punkt, wo es um die Immobilienpräsentation geht. Wer allerdings nicht gerade erfahrener Hobbyfotograf ist und über entsprechendes Equipment verfügt, stößt hier schnell an seine Grenzen. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chanche. Die Anzahl der Interessenten und somit auch der Preis einer Immobilie hängt auch von professionellen Bildern ab. In den nachfolgenden Zeilen lesen Sie 5 Tipps, was für perfekte Bilder wichtig ist und worauf Sie bei der Immobilienfotografie achten müssen.

1. Die richtige Kamera

Ein gut vorbereiteter Immobilienfotograf nutzt für Bildaufnahmen eine Spiegelreflexkamera. Die Kamera sollte zum einen mit einem lichtstarken Weitwinkel-Objektiv und zum anderen über eine gute Belichtungsfunktion verfügen. Bilder mit Smartphones (mit oder ohne) Weitwinkelaufsätzen können wir nicht empfehlen. Prinzipiell gilt zu beachten, dass das Bildergebnis ohne unschöne Verzerrungen oder gar zu viel Weite enthält.

Als moderne Immobilienmakler nutzen wir für Bildaufnahmen eine 3D-Kamera. Damit ist es uns möglich hochauflösende Bilder sowie 360 Grad Bilder bis hin zu virtuellen 3D-Rundgängen zu erstellen.

2. Die richtige Belichtung

Ein weiterer wichtiger Faktor bei Immobilienaufnahmen ist die richtige Belichtung bzw. Beleuchtung. Prinzipiell ist für für viel Licht zu sorgen. Bei unterbelichteten Bildern ensteht das sogenannte Bildrauschen was unschöne Pixel entstehen lässt. Deshalb ist es empfehlenswert Bilder tagsüber bei guten Wetter aufzunehmen.

Ebenfalls gilt es Überbelichtung zu vermeiden! Zu helle Bilder oder Bildbereiche sind fehlerhafte Aufnahmen und können nicht bearbeitet werden.

3. Der Interessent möchte die Immobilie sehen

Der Interessent möchte auf den Bildern die Immobilie, sprich große Räume sehen. Keinesfalls sollten nur kleine Abschnitte die schlechtesten falls noch von Möbel verdeckt sind. Daher empfehlen sich Bilder worauf ganze Räume zu sehen sind. Achten Sie auf Ordnung und lassen Sie alles verschwinden, was als persönlicher Gegenstand angesehen werden könnte.

4. Außenaufnahmen

Auch bei Außenaufnahmen in der Immobilienfotografie gilt: Ordnung muss sein. Bringen Sie den Rasen auf Vordermann, entfernen Sie Laub und räumen Sie ggf. Mülltonnen oder Autos aus dem Blickfeld.

5. Schokoladenseite

Bei den Bildaufnahmen konzentrieren Sie sich auf die Schokoladenseite Ihrer Immobilie, nehmen Sie Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln auf. Betrachten Sie die Bilder gut und wählen Sie sorgfältig die besten aus.